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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 07.11.2017 um 09:12 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 2021

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 07.11.2017 um 09:29 Uhr ]

Einen guten Morgen euch allen!

Oooh, Migräne, leider kenne ich mich damit auch aus. Ich bin ganz bestimmt niemand, der leichtfertig Medikamente nimmt, aber wenn sich ein einseitiger Kopfschmerz zeigt, der beim Bücken (der ultimative Test) stärker wird oder pulst, gebe ich meine Arcoxia - oder am Abend hochdosiert Paracetamol. Was da wirkt oder nicht, ist individuell sehr verschieden, aber ich war mal deswegen (3 Monate ununterbrochen Migräne bis zum Erbrechen) in einer Reha, und da wurde vermittelt, dass das Entscheidende ist, früh genug gegenzusteuern, weil sonst eben oft nichts mehr hilft. Die ganzen Hämmer sind bei mir verpufft, aber die oben genannten zeigten Wirkung. Keine Experimente mehr!

Migräne war bei mir durch Akkupunktur mal aufzulösen, solange die Nadeln saßen. Als der Arzt sie zog, setzte der Schmerz sofort wieder ein - als hättest du einen Schalter umgelegt. Während der Behandlung schwebte ich einen Meter über dem Boden (gefühlt), mir war gar nicht bewußt gewesen, dass ich wirklich ununterbrochen diesen Kpopfschmerz hatte. Als Nebenprodukt einer psychosomatischen Reha habe ich dann mal festgestellt, dass durch MBSR (achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) sowohl das Knirschen mit den Zähnen nachts als auch der Kopfschmerz aufhörte. Das habe ich dann mit meinen Ärzten nachbereitet und auf einmal war es klar, weil durch das Zähnezusammenbeißen die Nacken- und großen Kaumuskeln irgendwann krampfen und das zu diesen Schmerzen führt. Anspannung. Klingt simpel, war aber ein langer Weg, das auch bewußt aufzulösen. Ich habe heute nur noch sehr selten Migräne, kann es immer auf mangelnde Selbstfürsorge zurück verfolgen. Für die Abwesenheit dieses unmenschlichen Schmerzes bin ich sowas von dankbar!

Meine Kopfschmerzen (geht oft mit leichteren Varianten los) sind Anzeiger für 1. Stress und 2. Dehydrierung. Daher werde ich vorerst nicht ausprobieren, wie das mit Trockenfasten ist, obwohl ich ja grundsätzlich ein neugieriger und experimentierfreudiger Mensch bin. Da besteht, wie Georgie und Liora ja auch beschrieben haben, aber ein Zusammenhang mit der Aufkonzentrierung von Stoffen im Körper durch den Wasserentzug. Wenn vorher zuviele zuckerhaltige, fette oder sonstwie bedenkliche Stoffe konsumiert wurden, kann das das Kopfschmerzrisiko, Gelenkproblemen oder ähnlichem forcieren - das merke ich schon beim normalen Heilfasten. Ansonsten könnte auch das Trockenfasten ja eine Art Heilfasten sein - ist nur noch nicht so untersucht und ganz sicher nicht für jedermann geeignet.

Was mir insgesamt geholfen hat, ist meine Einstellung zu meinem Körper als der mir für dieses Leben geliehenen Behausung für die Seele. Wenn sich da Signale auftun und ich nicht etwas an meinem Leben ändere (achtsam nach den Auslösern und Ungleichgewichten suche), verstärken sich die Symptome oder es kommt anders, aber schlimmer. Oft versuche ich - preußische Erziehung läßt grüßen - die Körpersignale zu ignorieren, Schmerz auszuhalten und abzuspalten ("Was uns nicht kaputt macht, macht uns nur noch härter"). Manchmal verschwinden sie dann völlig von alleine. Aber selten ist damit die ungute Lebenssituation behoben. Es klingt verrückt, das weiß ich, aber ich hatte in einer bestimmten Lebensphase, in der ich kaum Gefahren ausgesetzt war, gehäuft Verletzungen, die mich zu mehr Ruhe und Selbstfürsorge hätten bringen können, aber mit meiner Prägung habe ich mein Pensum trotzdem abgerissen und es ignoriert. Dann wurden die Verletzungen und Erkrankungen so, dass ein normaler Mensch sie nie hätte ignorieren können, aber ich konnte!!! Und dann kam der Burn out - da war mir für richtig lange alles aus der Hand genommen.

Seitdem nehme ich meinen Körper als meinen besten Freund war, der mir helfen möchte, Ungleichgewichte und ungute Lebensführung aufzuzeigen, auf dass ich das ändern kann. Und nun nehme ich ihn, und damit mich auch, ernst. Selbstfürsorge, achtsam und wertschätzend nicht nur mit anderen, sondern auch und insbesondere ! mit mir selbst zu sein, ist der Schlüssel für mich gewesen.

Ich bin sehr strukturiert, weil gerade mit der Migräne eine regelmäßige Lebensführung, regelmäßige Zeiten und feste, nicht bewußt immer wieder zu entscheidende Rahmenbedingungen mir helfen können, Stress und Druck rauszunehmen. Zusätzlich brauche ich aber persönlichkeitsbezogen auch Freiräume, und dieses "Gummi", diese Puffer muss ich mir immer wieder auch bewußt machen und einräumen. Da wirst du dich mit Kleinkind auch erstmal rantasten müssen, Sabi, wenn du das ausprobieren willst. Auch die Intervallfastentage sind so eine hochwillkommen Struktur, und mittlerweile lege ich sie auf Tage, wo ich sehr kniffelige Aufgaben habe, um den Kopf frei zu haben und nicht in Versuchung zu geraten, nebenbei und womöglich tagesfüllend was in den Mund zu stopfen. Kann ich nämlich auch sehr gut.

Eine Beobachtung, die ich machen durfte in dieser letzten Fastenphase seit Mitte August, ist, dass ich bei plötzlich auftretendem nicht kalkulierbarem Stress (vor allem emotionalem!) dazu neige, reflexartig nach Essbarem(früher Schoki, heute Nussfruchtmischung) zu greifen. Aber der Unterschied ist eben, ich bekomme das durch die Achtsamkeit mit und habe dann eine Option, bewußt zu essen und mich mit diesen Sinnesreizen des Geschmacks auch MBSR-mäßig im Hier und Jetzt zu verankern, oder gegenzusteuern und dem Essreflex nicht nachzugeben. Jede Option verhindert Ohnmachtsgefühle und hilft mir, ich selbst zu bleiben, Boden unter den Füßen zu behalten.

Diese innere Beobachterin zu installieren war auch ein Lernprozess - und ich visualisiere sie als weise alte "Großmutter", die mich liebevoll begleitet, aber mich auch meine eigenen Fehler machen läßt, ohne hinterher "Siehste, habe ich dir das nicht gleich gesagt!" zu sagen.

Eckhart, ich habe ja diesmal auch wieder keinen Einlauf gemacht, entleere mich spontan zur gewohnten Zeit, bevor ich morgens das Haus verlasse, und da kommt es von der Konsistenz her absolut "normal", geformt also, raus. Lediglich bei Verdauungsproblemen, wenn diese Entleerung nicht spontan klappt (und etwas "hängt" und nicht loslassen kann - begleitendes Gefühl meist Angst!, und da muss ich erstmal rausfinden,w as macht meinem inneren Kind denn da Angst...), mache ich den Einlauf - und dann habe ich neben all der Flüssigkeit auch oft diese steinharten Murmeln in der Keramik. Gerade die Ausscheidungsprozesse beim Heilfasten sind ja mit Reinigung und Widerständen dagegen verbunden - mit Sicherheitsbedürfnis bei dir in deiner angespannten Situation vielleicht, Verlustängsten und Festhalten müssen, unbewußt, könnte sein, du lebst das gerade über den Darm aus. Arbeitend bist du wohl sehr funktional ausgerichtet, aber der Darm ist nicht umsonst unser Bauchhirn und spiegelt die emotionale Seite der bedrohlichen Situationen. Sprachrohr bei mir für´s innere Kind.

Wenn mir sowas widerfährt (oft genug!!!) versuche ich in die gütige Rolle der erwachsenen Freundin / großen Schwester meinem inneren Kind gegenüber zu schlüpfen und es zu beruhigen, zu behüten und zu beschützen, ihm versichern, dass die erwachsene Christiane die Schwierigkeiten schon lösen wird und wenn nicht, dass davon auch die Welt nicht untergeht und es dem Kind dadurch nicht wirklich schlecht geht. Ich bin immer für mich da - ein Versprechen, das wichtiger ist als alles andere. Schwiérig für jemanden, der dieses Grundvertrauen in seiner eigentlichen Kindheit nicht fühlen durfte.

So, genug geschwallt! Einen stimmigen und achtsamen Tag wünscht euch

Christiane

--
Krisen sind die Steigbügel zu nachhaltigen Veränderungen!


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am 07.11.2017 um 11:44 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
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Beiträge: 2021

Hi Eckhart,
ich würde mir wegen der Abführerei keinen Stress machen. Wenn es speziell um ein übermäßiges Hungergefühl geht, dann allerdings schon, dann würde ich, ich meine jetzt wirklich mich, würde daran denken, dass der Darm möglicherweise nicht richtig leer ist.
Allerdings, ich bin im letzten Monat kurzentschlossen ins trockene Fasten hineingesprungen und hatte vorher nicht genug Zeit, mich richtig drauf vorzubereiten. Also nix abgeführt und die Fastenrunde war gut!
Also man kann das ganze auch gelassener betrachten und nur dann reagieren, wenn eine Notwendigkeit besteht. Jetzt beim trockenen Fasten kann ich eh nix trinken, habe aber dieses Mal am Sonnabend einmal gründlich mit Rizinusöl durchgeputzt.

Ich wünsche dir Gelingen und Erfolg!

Georgie


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am 07.11.2017 um 12:02 Uhr
... hat Einstein39 geschrieben:
Einstein39
Einstein39
... ist OFFLINE

Beiträge: 120

Hi zusammen,
kurz zwischendurch. Danke für Eure Hinweise. Jetzt fühle ich mich besser mit meinem Darm. Werde wohl trotzdem alle 2 Tage einen kleinen Einlauf machen, aber nicht versuchen alles durch mehr Salz rauszutreiben. Einfach geschehen lassen und weiter Fasten.
Danke.
LG, Eckhard


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am 07.11.2017 um 18:36 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2021

Einen müden Abendgruß nochmal von mir!

Recht hast du, Eckhard, es entspannter zu sehen, dann wird sich schon alles fügen. Was nicht gut wäre, wenn nix mehr käme und der Bauch so einen Druck empfinden läßt, aber so ist doch alles im grünen Bereich.

Der Tag 3 neigt sich dem Ende entgegen, und wie so oft sitze ich pünktlich in einem Fastenstimmungsloch. Früher, als ich nur ein- oder zweimal im Jahr gefastet habe, ließ das länger auf sich warten, aber in den monatlichen Kurzfasten bin ich sowas von schnell auch im seelischen Prozess...

Mein Thema diesmal ist die Leere, die Sinnlosigkeit von vielem, was ich so tue, ein Vakuum in mir. Allein gegen alle anderen? Und warum sehe ich überall Menschen, die gegen mich arbeiten, mich sogar bedrohen? - die mir den Garten wegnehmen, die mir keine Handwerkerleistungen anbieten, dass ich vielleicht auf einer geheimen schwarzen Liste stehe usw. Das ist Kopfkino und hat mit der Realität nicht sooo viel zu tun, aber da funkt gerade meine Gehirnchemie ganz schön rum, und es fällt schwer, die daraus entstehenden Gefühle auszuhalten und einzuordnen.

Ich stand im Garten und wollte die Ärmel hochkrempeln und auf einmal war da nur noch Blei in meinen Gliedmaßen und im Hirn. Ich wüßte gar nicht mehr, für was ich das mache - und wollte tatächlich alles so lassen und gar nichts mehr mitnehmen. Da ich aber den Schubkarren zuhause brauche und natürlich leer fahren doof / ineffektiv ist, habe ich Plastikmüll und allerlei Kleingerätekram auf den Hänger gepackt und dann heim geschafft. Bin noch Nachbarn begegnet, war schwer auszuhalten. Nun steht der Schubkarren auch noch im Weg, zu weiteren Aktionen hatte ich keine Kraft mehr, und mir drückt es die Kehle zu. Rabenschwärze in the mood...

Morgen wird es wieder besser, nach Tief kommt Hoch, dauert leider nur ein paar Tage - vielleicht nur zwei, dann darf ich am Donnerstag zum Abschluß nochmal auf eine Inspiration hoffen... Meine Zahnschmerzen sind besser geworden - der Oberkiefer beruhigt sich so langsam. Ist doch praktisch jetzt zu fasten, ich hätte mit den neuen Zähnen eh nichts essen können, nur Flüssignahrung, eine Suppe oder so...

Gute Nacht und sanfte Träume...

--
Krisen sind die Steigbügel zu nachhaltigen Veränderungen!


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am 07.11.2017 um 20:40 Uhr
... hat Sabi geschrieben:
Sabi
Sabi
... ist OFFLINE

Beiträge: 67

Als Nebenprodukt einer psychosomatischen Reha habe ich dann mal festgestellt, dass durch MBSR (achtsamkeitsbasierte Stressreduktion)....

Liebe Christiane es tut mir immer Leid zu hören wie auch andere unter der Migräne leiden. Was du geschrieben hast mit der MBSR ib welcher Klinik hast du das gelernt? Ich vermute nämlich dass das bei mir auch ein Schlüssel zum Erfolg sein könnte, nur das Problem ist dass ich hier in der Gegend einfach keinen vernünftigen Arzt an der Hand habe der sich damit ernsthaft auseinandersetzt alle schicken mich von A nach B und so weiter und so weiter....

Mein Tag war heute soweit eigentlich ganz okay außer dass ich ein Brötchen völlig umsonst gegessen habe und mal wieder zu viel zu Abend na ja dafür habe ich 45 Minuten auf dem Crosstrainer verbracht weil ich die Spannung in mir lösen wollte und fühle mich jetzt relativ gut. Nur noch leichte Kopfschmerzen, ich bin froh den Tag ohne Medikamente geschafft zu haben

Liebe Grüße an euch fastenden


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am 08.11.2017 um 05:51 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 2021

Hallo Sabi (und natürlich auch an alle anderen!)

Die Klinik hieß Adula und ist in Oberstdorf, und es war mit eine der wertvollsten Erfahrungen, die ich in meinem bisherigen Leben machen durfte. 4 Jahre zuvor war ich in einer konventionellen Klinik mit dem ersten Burn out, war für mich auch das Richtige zur rechten Zeit, weil ich ja erstmal kopf-und verstandesmäßig an die Dinge rangehe, aber so kam ich nicht an die Ursachen, an die Mechanismen dran. Die liegen ja wesentlich tiefer. Und da war tatsächlich die Adula supersupergut. Ich bin meilenweiter gekommen... Es ist nur so, dass eine solche Therapiemethode wie in der Adula praktiziert Zeit braucht (mindestens 6 Wochen), und das bedeutet für dich während dessen die Trennung vom Kind...

MBSR kann man in 8wöchigen Kursen aber auch zuhause lernen, recherchiere das mal, das habe ich ja damals auch gemacht, heute bietet die Klinik das mit an. Ich bin abends nach Mainz gefahren dafür, war grenzwertig (eine Stunde einfache Distanz), aber es hat mir soviel gebracht, dass ich es nicht bereue. Leider übernimmt die Krankenkasse das nicht. Wenn du dich einlesen willst, suche mal nach den Büchern von Jon Kabat-Zinn. Beim MBSR geht es um Achtsamkeit (Mitkriegen, welche Programme da in uns aktiv sind), um Yoga (aber nicht das sportliche, eher so das Augenmerk auf´s Spüren vom aktuellen Körpergefühl gelegt), und auf Meditation (Ausstieg aus dem Gedanken-Gefühle-Körper-Reaktionen-Autopiloten).

So, heute ist der 4. Fastentag, mir ist lausig kalt trotz langer Unterwäsche, ich habe Schlafentzug, aber ich bin aus der Depri wieder raus. Vom Körpergefühl werde ich gerade zu dünn, aber zum Umschalten reicht es mir ja auch. Ich hätte das Fasten gern über die Dachdecker und den letzten Akt im Garten noch ausgedehnt, um da fokussiiert und geschützt zu sein, aber das bezweifel ich nun mal, das mir das gelingt. Wird auf Suppen hinauslaufen, ich habe ja da noch einiges aus dem Garten zu verwerten, was man pürieren kann... Heute jedenfalls faste ich noch.

Ich hoffe heute auf eine stabilere Stimmungslage und weitere Impulsgedanken...

Liebe Grüße und eine achtsame Zeit

Christiane


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Krisen sind die Steigbügel zu nachhaltigen Veränderungen!


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am 08.11.2017 um 07:13 Uhr
... hat Sabi geschrieben:
Sabi
Sabi
... ist OFFLINE

Beiträge: 67

Guten Morgen.

Danke Christiane ich habs direkt mal nachgeschaut und es gibt wochenend kurse die man zum Einstieg buchen kann. Die kosten würde ich dann halt auf mich nehmen aber ich hab direkt gemerkt das mein Bauch gesagt hat "wir sind momentan zu viel Mami als das wir den Krümel so lange nicht sehen könnten...."

Also wrrde ich das wohl noch etwas zurück stellen und mkch ins Thema mal reinlesen. Vielleicht kann ich es ja schon etwas selbständig üben, mal schauen

Ich Danke dir für den tollen Tipp und wünsche dir und allen anderen einen angenehmen weiteren Fastentag
Morgen werde ich wieder intervallen, ich bin gespannt was mein Kopf dazu sagt..

Liebe Grüße Sabrina


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am 08.11.2017 um 09:38 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Theechen am 08.11.2017 um 09:40 Uhr ]

Hallo ihr Lieben,

uns beschäftigen wohl alle Hochs und Tiefs. Wahrscheinlich ist das einfach das Leben. Fallen und Aufstehen, Niedergeschlagenheit und Freude, zwischendurch auch Phasen, in denen es ruhig und unaufgeregt verläuft. Mir tut gut von euch zu lesen, wie ihr euch wieder berappelt, motiviert und euren Weg geht. Mir geht es auch wieder besser, seit ich die BTM abgesetzt habe. Ich konnte diesen Zustand nicht aushalten. Manchmal wehrt sich mein Körper einfach vehement, dass ich noch irgendwelche Medikamente drauf haue. Aber die kurze Schmerzpause hat mir trotzdem gut getan und die Schmerzen sind nicht ganz so extrem zurück gekommen. Und mit psychisch stabilerem Zustand sind sie besser auszuhalten, so dass ich tapfer weiterarbeite. Akzeptanz ist im Moment also kein Problem, das verläuft in Wellen; wenn ich dünnhäutig und körperlich sehr angeschlagen bin, kommen so Momente... ach, das kennt ihr ja.

Ja, das Fasten habe ich angefangen, weil ich hoffte, die Erkrankung damit in den Griff zu bekommen. Ich glaube es hat mir auch zumindest in den Gelenken auf längere Sicht mehr Stabilität gebracht, wie auch das neue Medikament. Leider nicht, was den Rücken angeht. Aber ich will auch mit Teilerfolgen zufrieden sein. Und 18kg leichter zu sein ist eine enorme Entlastung für das Knochengerüst. Abgesehen davon, dass ich mich einfach wohler fühle und wieder schön kleiden kann. Ach, und eine Reha ist schon bewilligt, aber es wird leider noch ein paar Monate dauern, bis ich den Termin in der Klinik bekomme. Darauf freue ich mich aber sehr.

Sabi, das Thema Migräne hat mich früher auch sehr stark verfolgt. Seit meiner Ernährungsumstellung geht es mir diesbezüglich sehr viel besser und seit ich Stress reduziert habe und weniger selbstkritisch bin. Dein neuer Ansatz ist wirklich lohnenswert. Es ist immer eine neue Chance für positive Erfahrungen.

Ich freue mich mit euch über eure Fastenerfahrungen, auch wenn ich momentan noch nicht einmal intervalle. Wenn der Moment dafür wieder gekommen ist, dann merke ich das schon.

Euch Fastenden und Nicht-Fastenden einen schönen Tag mit positiven Erlebnissen und Erkenntnissen

Theechen


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am 08.11.2017 um 10:44 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
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Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 12.11.2017 um 08:13 Uhr ]

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am 08.11.2017 um 18:41 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
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Beiträge: 1871

Oh Gott, ihr Lieben,
ich hab ja direkt ein schlechtes Gewissen.....
Es passiert hier aber auch so schnell so viel. Gestern hatte ich nur Zeit auf der Arbeit gehabt nachzulesen, ich mußte wahrhaftig arbeiten und kam nicht zum zurückschreiben und jetzt ist schon so viel Neues wieder passiert.
Ich glaube, ich schaffe es nicht auf Details einzugehen, sondern eher allgemein zu schreiben. Zum Thema Migräne und Kopfschmerzen könnte ich aus eigener Erfahrung leider keine Tipps geben, weil ich so gut wie nie Kopfschmerzen habe/hatte - mein Kopf ist nicht mein Problem - im Moment immer noch mehr mein Fuß grrrr.... da dachte ich es wird langsam besser aber nööö, er ist immer noch dick und pocht zwischendurch. Ich glaube ich komme nicht drumherum, noch mal einen Arzt aufzusuchen. Ich und Arzt ist immer ein Problem, außer Zahnarzt, da gehe ich regelmäßig hin, deshalb war ich gefühlt Christiane mega nah, wir beide wissen, was Zahnarzt für uns bedeutet
Ich denke Sabi zu dem Thema können Dir die anderen besser helfen, die eigene Erfahrungen damit gemacht haben, ich mußte nur bei anderen erleben, wenn sie einen Migräneanfall hatten und das muß grausam sein. Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung. Dass Du eine Schamanin aufgesucht hast, finde ich sehr gut, gerade in der Schmerztherapie finde ich es sehr wichtig, die Ursache zu erforschen, anstatt mit Medis sie zu betäuben, aber manchmal geht es nicht anders. Meditation und Entspannung ist auf jeden Fall der richtige Weg.

Zum Thema fasten, intervallen kann ich folgendes sagen: Ich bin auch bei Tag 4, ich vermisse das Essen nicht, habe aber auch gar kein euphorisches Gefühl, es ist ok für mich, keine Wahnsinnsgelüste, aber auch kein Genießen der Leichtigkeit. Das liegt wahrscheinich daran, dass ich nur mit dem Kopf faste, nicht mit dem Herzen. Ich freue mich schon wieder aufs Intervallen, weil ich denke, ich hab auf jeden Fall die Kurve bekommen, dass ich mich mega freue auf Genuß von Nahrungsmitteln. Bewußt und dankbar an alles zu gehen und nur so viel zu essen, bis ich wirklich gesättigt bin dann auch nein zu sagen (zu mir selber) Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben, bestätigt, als ich von euch gelesen hatte, dass ihr das gleiche Problem habt wie ich, Sabi Du hast Dich als Wandertermite gesehen, so geht es mir auch manchmal. Immer wieder der Gang zum Kühlschrank, noch ein Stückchen Käse, Süßes ist so keine Gefahr für mich, aber andere Dinge.

Da bin ich bei euch mit dem Thema Höhen und Tiefen, ich war auch ziemlich im Loch - Novemberblues fing am 1.11. an, durch klärende Gespräche hab ich aber einiges auflösen können. Meinen Schwiegersohn geht es nach der 2. Chemo hervorragend, das baut ihn und mich auf, meine Tante hat den Tod ihrer Tochter seelisch verkraftet, das lag mir auch sehr am Herzen.

Ich habe das Gefühl, wir kämpfen uns mehr oder weniger alle ein wenig durch die dunkle Jahreszeit, was unsere Psyche betrifft. Jeder auf seine Art. Das Thema Loslassen steht ganz oben, Zulassen, Einsehen wo etwas nicht zu ändern ist, obwohl man es unbedingt möchte. Auch von Menschen loslassen, die uns nicht gut tun - achtsam sein mit uns, für mich genauso ein wichtiges Thema wie für Christiane, die sehr viel Erfahrung damit hat und mir auch schon sehr geholfen hat durch ihre Ratschläge. Danke Christiane
Auch ich nehme gerade zur Zeit alles sehr bewußt wahr, bin noch feinfühliger als sonst, kann mich aber trotzdem von "unwichtigen" Dingen distanzieren. Ist für manche Menschen vielleicht nicht so toll, weil ich nicht gerade zickig rüberkomme aber einfach ja... distanziert. Vieles ist nicht mein Thema im Moment, besonders nicht, wenn es um oberflächliche Dinge geht oder um Dinge, die ich sowieso nicht ändern kann. Das heißt nicht, dass ich nicht auch mal einfach Spaß haben kann und abschalten kann bei leichteren Gesprächen oder Gealbere beim gemeinsam Trinken eines Bierchen, das muß auch sein....

Eckhardt noch mal kurz zur Darmentleerung. Ich selber gehöre zu den Menschen, die es auf "natürliche" Weise versuchen - höchstens nachhelfen mit Sauerkrautsaft oder mit Pflaumensaft, ich nehme kein Glaubersalz und auch keine anderen Hilfsmittel wie Einlauf. Andere machen es aber regelmäßig. Meine Verdauung funktioniert auch meistens so und ein Tag mal nicht ist ok. Es ist erstaunlich, was auch noch nach Wochen aus dem Darm kommt, obwohl man nicht ißt, das mußte ich auch schon feststellen, bei 21 Tage fasten, das längste was ich gemacht habe. Die Verdauung war noch absolut "normal" wie sonst auch. Aber da macht auch jeder seine eigenen Erfahrungen mit der Zeit.

Liora, Dein Söhnchen ist ein ganz süßes Kerlchen, so ein Lockenköpfchen, ganz niedlich. Genieße die Zeit mit ihm, sie werden viel zu schnell groß - obwohl mein Sohn (der geschiedene) im Moment froh wäre, er wäre schon etwas größer, dann könnte er besser mit ihm "reden". Die beiden haben Kommunikationsschwierigkeiten.

Ich hoffe für euch alle - für uns alle, dass wir uns hier weiterhin begleiten, jeder seinen eigenen Weg zwischendurch nimmt, so wie Georgie mit dem Trockenfasten, Liora es auch ausprobiert, wir ein Kurzfasten machen oder intervallen.
Ich habe mir heute auch was Gutes getan, war saunieren, hatte 3 Wochen ausgesetzt wegen meines Fußes, beim Fußbad habe ich heute den linken im kalten Wasser gekühlt und den rechten gewärmt aber sonst wird es mir immer wieder bewußt, wie toll und entspannt Sauna ist, immer ein kleiner Urlaub.
Ich denke an Euch und wünsche euch jedem auf seine Art neue Erkenntnisse und auch wenn es schon mal peinliche Erfahrungen sind (Liora). Ich hab es nicht ganz verstanden, wie Du Dich blamiert hast. Du hast dem Typen doch nur gezeigt, dass Du ihn heiß findest oder? Das ist doch nix zum schämen, sondern schmeichelt ihm doch vielleicht, Du bist doch eine sehr Hübsche, warum sollst nicht Du mal die Initiative ergreifen?
Und ganz im Ernst - mir ist das früher auch passiert, da fand ich auch mal jemanden so cool...... er mich aber nicht
Ich wünsche euch einen schönen Abend. Christiane Du machst morgen Fastenbrechen? Und Eckhard?
Theechen, was hast Du noch mal hauptsächlich für körperliche Probleme? Ich frag Dich lieber noch mal..... Gelenkschmerzen? Weißt Du, dass ich mit Bernsteintinktur an die Schmerzen in den Gelenken ran gehe - bei mir sind sie halt altersbedingt, dann tut schon mal das eine oder andere weh und ich glaube, mir hilft das, es ist sehr ergiebig. Ich probiere unheimlich gerne einfach Dinge aus, wo ich weiß, sie können nicht schaden, ein Heiler hat mir Bernsteintinktur empfohlen und ich hab es versucht - vielleicht sollte ich damit auch mal mein Fesselgelenk behandeln? Hmm.... fällt mir gerade ein..... Nach einem Saunaaufguß hatte ich mir Franzbrandwein drauf getan......

Wie gesagt, ich halte ganz viel von Meditation, alternativen Heilungsmethoden, die nicht wissenschaftlich bewiesen sind. Es gibt so viel zwischen Himmel und Erde, wo halt die Schulmedizin nicht hinter steht, weil es kein Lobby hat. Die Pharmaindustrie ist halt zu stark. Ich selber gebe Reiki und ich weiß, dass es hilft, begleitend, ich muß aber nicht mehr überreden. Im Anfang war ich so voller Euphorie, heute nur noch dankbar, dass ich es darf. Gleich bekommt mein Schwiegersohn eine Reikidusche, er bat mich drum und das freut mich. Ich denke, wenn wir über solche Themen schreiben wie MBSR - interessiert mich auch sehr - und über Meditation, Trockenfasten - es ist ein Austausch, wir machen eigene Erfahrungen und können uns Denkanstöße geben.
So - gleich hab ich ein date mit meinem Schwiegersohn und möchte mich drauf vorbereiten.
Ganz lieben Gruß an euch alle
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Tonia Tünnissen-Hendricks
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