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Beifuß


botanisch: Artemisia vulgaris
Botanische Synonyme:Artemisia lactiflora, Artemisia samamisica
Beifuß-Samen (Artemisia vulgaris)
Beifuß-Samen (Artemisia vulgaris)

Der Beifuß ist beinahe weltweit verbreitet. Er bevorzugt dabei jedoch die gemäßigten Zonen der nördlichen Weltkugel. Er wächst auch noch in Höhen bis zu 1.600 Metern. Seine bevorzugten natürlichen Standorte sind Ufer, Wege, Ödland und Schuttplätze.

Beifuß-Kraut schmeckt und duftet herb-würzig und etwas bitter. Beifuß ist jedoch ein Einzelgänger unter den Gewürzen. Er harmoniert nicht mit anderen Gewürzen, da sein leicht bitterer Geschmack die anderen Arten zu stark dominiert.

Beifuß passt zu allen fetten Fleischgerichten, wie z.B. Entenbraten, Gänsebraten, Hammelbraten, Schweinebraten oder Kalbshaxe. Das Kraut macht fette Gerichte leichter verträglich für den Magen und gilt somit als verdauungsfördernd.

Beifuß solltest du immer mitgaren. Erst dann entfaltet er durch die Hitze sein volles Aroma.

Frischen Beifuß kannst du im übrigen auch hervorragend kleinhacken und dann einfrieren.

In der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) wird der Beifuß als sanftes Nervenmittel und zur Menstruationsregulierung eingesetzt. Er hilft jedoch auch bei Beschwerden während der Wechseljahre (Klimakterium), bei Schüttelfrost und Fieber.

Andere volkstümliche Namen für Beifuß
Beinweichkraut · Besenkraut · Bibiskraut · Biboz · Buckele · Gemeinier Beifuß · Gänsekraut · Gürtelkraut · Hexenkraut · Johannisgürtel · Jungfernkraut · Mugwurz · Sonnwendgürtel · Wilder Wermut

Mugwort [englisch]




Schwangere sollten Beifuß meiden, da das ätherische Öl des Beifuß zu einem Abbruch der Schwangerschaft führen kann - besonders in den ersten drei Monaten. Meist bedarf es hier wirklich großer Mengen an Beifuß oder halt das pure ätherische Beifuß-Öl. Aber besser ist es, wenn man einfach während der Schwangerschaft vorsichtshalber gänzlich auf Beifuß verzichtet. Es gibt ja auch noch genügend andere köstliche Kräuter.

In der germanischen Mythologie zählte der Beifuß zu den "neun heiligen Kräutern", welche Odin (der Götterkönig) den Menschen geschenkt hat.

Es wird auch erzählt, dass sich die alten Römer bei langen Wanderungen Beifuß in die Sandalen gesteckt hätten, um Fußschmerzen vorzubeugen.

In der Antike und im Mittelalter galt der Beifuß zudem als Hexenkraut. Verhexte Milch sollte sich angeblich mit Hilfe von Beifuß entzaubern lassen.

Beifuß besitzt folgende therapeutische Eigenschaften
» abtreibend (abortiv)
» appetitanregend
» desinfizierend (antiseptisch)
» stärkend, kräftigend, vitalisierend (tonisierend)
» verdauungsfördernd
Beifuß hilft bei folgenden Krankheiten & Beschwerden
» Appetitlosigkeit, Appetitmangel » Verstopfung
» Magen- und Darmbeschwerden

Beifuß enthält folgende Inhaltsstoffe
» Ätherische Öle
» Flavonoide
» Sesquiterpenlactone

Hildegard von Bingen zur Pflanze Beifuß:

Beifuß gemahlen von Sonnentor
Beifuß gemahlen
von Sonnentor


Der Beifuß ist sehr warm, und sein Saft ist sehr nützlich, und wenn er gekocht und in Mus gegessen wird, heilt er kranke Eingeweide, und er wärmt den kranken Magen. Aber wenn jemand ißt und trinkt und davon Schmerzen leidet, dann koche er mit Fleisch oder mit Fett oder in Mus oder in einer anderen Würze und Gemisch den Beifuß und ess ihn, und diese Fäulnis, die der Kranke sich durch frühere Speisen und Getränke zugezogen hat, nimmt er weg und vertreibt sie.

Aber wenn ein Tropfen und üble Säfte bei geritzter Haut, ohne giftiges Geschwür, an einer Stelle des menschlichen Körpers herausfließen, dann nehme jeder Mensch Beifuß und drücke ihn aus, und er gebe diesem Saft Honig bei, so dass der Saft des Beifuß mehr ist als der Honig, und so salbe er die Stelle, wo es schmerzt. Sogleich streiche er auch das Klare von Eiweiß darüber und binde ein Tuch darauf, und das tue er so lange, bis er geheilt wird.



Beifuß-Tipps für den Gärtner

Der Beifuß ist eine pflegeleichte, mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 2 Metern erreichen kann. Das Kraut bevorzugt einen sonnigen Standort und gedeiht auch auf einem trockenen Boden sehr gut.

Beifuß-Samen kannst du von Februar bis April im eigenen Kräutergarten oder auf der Fensterbank aussähen.



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Getrocknetes Beifußkraut eignet sich hervorragend zum Würzen von Geflügel. Wegen seiner verdauungsfördernden Eigenschaften sollte man es viel häufiger besonders bei fetten Speisen als Gewürz einsetzen.

Aber auch für ein entspannendes Fußbad nach einem langen Wandertag ist Beifußkraut ideal geeignet.



Quellen und Weiterführende Literatur
» Von Salbei, Klee und Löwenzahn
» Das neue Handbuch der Heilpflanzen
» Aphrodisiaka aus der Natur
» Essbare Wildbeeren und Wildpflanzen
» Dumonts Kleines Gewürz-Lexikon
» Kräuter (mit 100 Arten)
» Praxishandbuch Heilpflanzen
» Kräuter
» Das grosse Lexikon der Heilpflanzen
» Heilkräuter und Zauberpflanzen
» Der neue KOSMOS Heilpflanzenführer
» Kräuter und Gewürze aus dem eigenen Garten
» Kräuterbuch der Klostermedizin



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