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Angelika


botanisch: Angelica archangelica
Botanische Synonyme:Archangelica officinalis, Angelica officinalis
Angelika-Samen Angelica archangelica
Angelika-Samen
Angelica archangelica


Die Angelika findest du in den gemäßigten Regionen von Westeuropa bis hin zum Himalaja und auch in Sibirien fühlt sie sich heimisch. Sie mag feuchte Standorte in der Nähe von Flüssen oder Bächen.

Die Lappen betrachten die Angelika als eine der wichtigsten Schöpfungen der Erde ... so zumindest erzählt es das Buch "The British Flora Medica" aus dem Jahre 1877. Die Lappen sollen nämlich häufig an einer bestimmten Art von Koliken leiden, gegen welche die Wurzel der Angelika ein wunderbar erfolgreiches Heilmittel ist.

Auch der bekannte Benediktinerlikör verdankt seinen charakteristischen Geschmack der Angelika.

Ein aus der Wurzel destilliertes Wasser
lindert alle Schmerzen und Leiden,
die von Kälte und Wind verursacht sind ...
(Nicholas Culpeper | 1653)

Für therapeutische Zwecke verwendet man sowohl die Wurzeln der Angelika als auch die Blätter, Stängel und Samen der Pflanze. Wobei man die Blätter und Stängel der Angelika im Frühsommer abschneidet, die Samen nach der Reife im Herbst und die Wurzeln erst im Spätherbst des zweiten Jahres.

Andere volkstümliche Namen für Angelika
Brustwurz · Echte Engelwurz · Engelwurz · Erzengelwurz · Gebräuchliche Engelwurz · Giftwurz · Heiligenbitter · Theriakwurz · Waldbrustwurz · Zahnwurzel




Angelika-Wurzel in Bio-Qualität
Angelika-Wurzel
in Bio-Qualität


Ihren Namen verdankt die Angelika oder auch Engelwurz genannt einer Legende vom Erzengel Raphael.

Erzengel bedeutet in der griechischen Sprache archangeloi und im Lateinischen archangeli.

Diese Legende erzählt ...,
dass sich einst ein kranker Mann, bleich und hüstelnd, zu einem frommen Waldbruder begab, von dem es hieß, er sei von Gott begnadet, Kranke durch Gebete zu heilen. Der Waldbruder zog sich - wie gewöhnlich - zum Beten zurück. Und da erschien ihm plötzlich der Erzengel Raphael, bekannt als Engel der Gesundung, und zeigte dem Waldbruder eine Pflanze, die nahe an einem Wassergraben üppig wuchs. Durch die Kraft dieser Pflanze werde der Kranke seine Gesundheit wieder erlangen. Der Waldbruder hörte auf diesen Rat, nahm die Pflanze und gab sie dem Kranken, damit sich dieser einen heilkräftigen Trank aus ihr zubereiten könne. Und da der Kranke die Weisung getreu erfüllte und gesund wurde, gab der Waldbruder der Pflanze den Namen Engelwurz oder auch Angelika.

In mittelalterlichen Klostergärten wurde die Angelika jedoch hauptsächlich gegen die Pest angebaut.

ACHTUNG ... beim Verzehr:
Bei Magen- und Darmgeschwüren darf Angelika nicht verwendet werden! Während einer Schwangerschaft solltest du dringend auf die Einnahme von Angelika verzichten, da diese Pflanze den Uterus stimuliert (abtreibende Wirkung) und die Nerven von Mutter und Kind schädigen kann. Diabetiker sollten die Angelika wegen des Zuckergehalts ebenfalls meiden. Und noch ein Tipp: Während du Angelika verwendest, solltest du unbedingt längere Sonnenbäder oder intensive Sonnenbankbesuche vermeiden, da das in der Angelika enthaltene ätherische Öl zu einer höheren Lichtempfindlichkeit führen kann.

Geschmack der Pflanze:
Die ganze Angelika-Pflanze verströmt einen kräftig würzigen Duft. Manche Menschen empfinden dieses Duft als moschusähnlich. Die Blüten der Angelika duften nach Honig, die Stängel hin und wieder nach Äpfeln. Die Wurzeln schmecken würzig-süß mit einen bitter-scharfen Nachgeschmack. Klein geschnittene Blätter und Stiele würzen Suppen, Soßen und Salate. Du kannst auch den Blättern und Stängel der Angelika jedoch auch ein Gemüse kochen. Zu Großmutters Zeiten wurden Angelika-Stängel-Stücke kandiert und als süße Knabberei gegessen. Die Lappländer ernten die Stängel der Angelika noch vor der Blüte. Geschält und roh gegessen sollen sie dann wie Äpfel schmecken.
 

Angelika besitzt folgende therapeutische Eigenschaften
» abführend (laxierend)
» abtreibend (abortiv)
» blähungstreibend, entblähend, windtreibend (karminativ)
» entzündungshemmend (antiphlogistisch)
» krampflösend (antispadmodisch, spasmolytisch)
» schleimlösend
» schweißtreibend
» stärkend, kräftigend, vitalisierend (tonisierend)
» verdauungsfördernd
Angelika hilft bei folgenden Krankheiten & Beschwerden
» Appetitlosigkeit, Appetitmangel » Magen- und Darmbeschwerden
» Blähungen » Magenkrämpfe
» Bronchitis » Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden
» Husten » Rheuma
» Koliken » Völlegefühl

Angelika-Rezepte für Gesundheit und Wohlbefinden

Angelika-Tee
» 1 Teelöffel Angelika-Wurzel
» mit 150 ml kochendem Wasser übergießen
» 10 Minuten ziehen lassen
» abseihen

Den etwas unangenehmen Geschmack dieser Tee-Zubereitung kannst du verbessern, indem du 1 Teelöffel Erdbeer-Blätter dazu mixt.

Dosierung:
3 x täglich jeweils vor dem Essen warm und ungesüßt trinken



Angelika enthält folgende Inhaltsstoffe
» Ätherische Öle:Bergapten, Pinen
» Gerbstoffe
» Harze
» Iridoidglykoside
» Kumarine (Cumarine)
» Terpene:Valeriansäure


Ätherisches Angelika-Öl


Angelikawurzel-Öl von Primavera
Angelikawurzel-Öl
von Primavera


Das Öl der Angelika duftet erdig, süßlich und durchdringend.

» regt das Nervensystem an
» mindert Stress- und Erschöpfungszustände
» fördert das Gefühl der Ausgewogenheit
» hilft bei schwierigen Entscheidungen
» öffnet das Bewusstsein für höhere Energie
» erleichtert das Meditieren

Lass dazu einfach 30 Minuten 5-10 Tropen des Öls in einer Verdufterlampe verdampfen.



Blüte:von Juli bis August
Ernte:von Juni bis Oktober

Angelika-Tipps für den Gärtner

Die Angelika kann eine stattliche Höhe von bis zu 2 Metern erreichen.



Tonias Wunschliste

Tonias Wunschliste

Quellen und Weiterführende Literatur
» Kräuter und Gewürze aus dem eigenen Garten
» Grüne Apotheke
» Ätherische Öle - Aromen und Düfte
» Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen
» Praxis Aromatherapie
» Grundkurs Pflanzenbestimmung
» Essbare Wildbeeren und Wildpflanzen
» Kräuter (mit 100 Arten)
» Dumonts Kleines Kräuter Lexikon
» Das große Kräuterheilbuch
» Praxishandbuch Heilpflanzen
» Kräuter
» Aromattherapie
» Das grosse Lexikon der Heilpflanzen
» Der neue KOSMOS Heilpflanzenführer
» Das neue Handbuch der Heilpflanzen



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