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Gallensteine (Choletithiasis)

Gallensteine - hübsch, aber unangenehmIn den meisten Fällen entstehen Gallensteine durch ein Überangebot an Cholesterin. Man nennt diese Art von Gallensteinen daher auch Cholesterinsteine.

Übergewicht, das häufig zu einem überhöhten Cholesterinspiegel und/oder zur Diabetes führt, gilt daher als einer der Haupt-Übeltäter für die Entstehung von Gallensteinen.


80% der Gallensteinträger spüren häufig gar nicht, dass sie überhaupt Gallensteine in ihrer Galle mit sich herumtragen. Beschwerden entstehen nämlich erst, wenn ein solcher Stein eingeklemmt wird und sich die Gallengänge verkrampfen.

Von der Optik erinnern Gallensteine ein wenig an eine Mischung aus Kichererbsen und Bernstein. In der Größe variieren sie sehr stark. Manche sind nur ein paar weniger Millimeter groß, andere können bis zu einem Zentimeter groß werden.

Was sind die häufigsten Ursachen für die Entstehung von Gallensteinen?

  • Übergewicht (Adipositas/Fettsucht)
    und die daraus resultierenden Folgen:
    erhöhter Cholesterinspiegel & Diabetes
  • Bewegungsmangel
  • Mangelhafte Ernährung (zu viel tierische Fette, zu wenig pflanzliche Fette)
  • Schlechte Verdauung (chronische Verstopfung)
  • Regelmäßige Einnahme von Medikamenten (incl. Antibabypille)
  • Dauerstress und anhaltender Ärger
  • Rasanter Gewichtsverlust durch sehr fettarme Ernährung

Statistisch betrachtet werden Frauen übrigens häufiger von Gallensteinen geplagt als Männer, was vermutlich damit zusammenhängen könnte, dass Schwangerschaften das Risiko erhöhen können. Ebenso spielt das Alter eine nicht unwichtige Rolle. Ab 40 Jahren sollte man daher ganz besonders auf seinen Lebensstil achten.

Im angloamerikanischen Raum spricht man im Zusammenhang mit Gallensteinen (Gallstones) von den "6 F":

  • fat (übergewichtig)
  • female (weiblich)
  • fertile (fruchtbar)
  • forty (vierzig)
  • fair (blond, hellhäutig)
  • family (familiäre Veranlagung)

In selteneren Fällen kann auch ein zu hoher Anteil an Bilirubin (Gallenfarbstoff) der Grund für die Entstehung von Gallensteinen sein. Diese Art von Gallensteinen werden dann Pigmentsteine genannt. Pigmentsteine machen hierzulande etwa 20 Prozent aller Gallensteine aus. Ein überhöhter Bilirubin-Wert führt in der Regel zur Gelbsucht.


Welche Aufgabe hat die Gallenblase und wo liegt sie im Körper?

Lage der Gallenblase Die Gallenblase (Corpus vesicae falleae) ist ein äußerst zartes Säckchen, das als Reservoir für die Galle dient, welche von der Leber gebildet wird. Das Speicherorgan erinnert von der Form her an eine kleinwüchsige Birne mit einer Länge von ungefähr 6-10 cm und einer Breite von circa 4 cm.

Unsere Leber produziert täglich ungefähr 0,5 - 1 Liter Galle. Während  unser Körper mit der Verdauung beschäftigt ist, wird diese Gallenflüssigkeit direkt an den Zwölffingerdarm abgegeben - einschließlich der Reserven in der Gallenblase.

Außerhalb der Verdauungsphase ist der Schließmuskel, der die Gallenflüssigkeit in den Darm leitet geschlossen. Die während dieser Zeit produzierte Galle staut sich dann im Gallengang und fließt zur Aufbewahrung bis zur nächsten Verdauungsaktion in die Gallenblase.

GallenblaseDie Gallenflüssigkeit benötigen wir dringend für die Verdauung von Fett.

Betrachtet man die anatomischen Schaubilder unseres Körpers, dann verbirgt sich die Gallenblase direkt hinter dem unteren Teil der Leber im rechten Oberbauch. Ein kleiner Zipfel der Gallenblase kann dabei auch noch unter der Leber hervorschauen.

Durch welche Symptome machen sich Gallensteine bemerkbar?

Probleme mit der Gallenblase zeigen sich in der Regel besonders deutlich nach einer fetthaltigen Mahlzeit. Neben Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Sodbrennen sind Schmerzen im rechten Oberbauch klassische Anzeichen für Beschwerden mit der Gallenblase.

Wie äußern sich die Beschwerden bei einer Gallenkolik?

Bemerkbar macht sich eine Gallenkolik durch krampfartige, wellenförmige Schmerzen, die vom rechten Oberbauch bis hin zum Rücken ausstrahlen können. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind häufige Begleiterscheinungen einer Gallenkolik.

Ist der Gallengang erstmal verstopft, kann zusätzlich 1-2-3 eine Gelbsucht entstehen.

Selbsthilfe gegen Gallensteine

  • Übergewicht abbauen (Cholesterinwerte senken)
     
  • Extrem fettreiche, tierische Speisen meiden
     
  • blähende Speisen vermeiden
    (Kohl, Hülsenfrüchte, Kraut, etc. ...)
     
  • ausreichend Ballaststoffe verzehren
     
  • Übermäßigen Kaffee-Genuss und Alkohol meiden

Generell sollte bei Problemen mit der Galle alles vermieden werden, was den Bauch aus der Ruhe bringen könnte: zu viel, zu wenig, zu unregelmäßig, zu heiß, zu kalt ...

Wie kann man Gallensteine entfernen? ... Tipps aus der Naturheilkunde

Radieschen-Samen Sorte: Raxe
Radieschen-Samen
Sorte: Raxe


Radieschen und Rettich gelten als ideales Stärkungsmittel für die Galle. Gleiches gilt für den regelmäßigen Verzehr von Nüssen (ca. 30 Gramm pro Tag). Koffein in kleinen Mengen (max. 2-3 Tassen am Tag) schützt laut wissenschaftlichen Erkenntnissen offensichtlich ebenfalls vor Gallensteinen. Ein weiteres hilfreiches Mittel ist das Gewürz Kurkuma, dessen Farbstoffe die Entleerung der Gallenblase anregen.

Um die Gallenblase vor dem Schlafengehen zu entleeren, empfiehlt es sich, abends vor dem Zubettgehen 1/4 Liter Milch zu trinken. Dadurch kann die Bildung von Gallensteinen erschwert werden.

Bekannt ist auch die Olivenölkur zur Behandlung von Gallensteinen. Penelope Ody beschreibt diese Kur in ihrem Buch Praxishandbuch Heilpflanzen wie folgt: Man fastet einen Tag lang und beginnt morgens um 6 Uhr mit der Einnahme von 50ml Olivenöl mit dem Saft aus 2 Zitronen. Während der nächsten Stunde wird diese Prozedur noch weitere dreimal wiederholt. Während der kommenden 3 Tage wird über den Stuhl Gallengrieß ausgeschieden.

Eine ähnliche Beschreibung findet sich in der Naturheilkunde von Prof. Dr. med. Wolfgang Exel. Dort heißt es: Man nehme 30 Gramm Olivenöl in kleinen Schlucken und lege sich unmittelbar danach für weitere 2 Stunden wieder ins Bett - und zwar auf die rechte Seite. Häufig löst sich dann bereits der erste Grieß und kleine Steinchen aus der Galle.

In einem Experiment konnte nachgewiesen werden, dass sich etwa 15 Minuten nach Einnahme des Olivenöls jenes Hormon verdoppelt, das für die Enleerung der Gallenblase zuständig ist und den Bauchspeicheldrüsensaft fördert.

Bei kleinen Gallensteinchen und Gallengrieß funktioniert diese Behandlungsmethode hervorragend.

Dennoch ist die Olivenölkur - wie Prof. Dr. med. Wolfgang Exel schreibt - nicht ganz ohne Risiko. Sollten die Gallensteine nämlich bereits unangenehmere Ausmaße angenommen haben und obendrein schon lange vor sich hinkristallisieren ... könnte es beim Ablösen eines solchen Brockens erst recht zu einer Verstopfung der Gallenkanäle kommen, was dann eine besonders starke Gallenkolik zur Folge haben kann. Dieses Problem lässt sich dann leider häufig auch beim Arzt nicht mehr über eine Sonde durch den Magen beheben.

Wenn man also ohnehin bereits regelmäßig unter stärkeren Gallen-Koliken leidet und der Verdacht naheliegt, dass die Gallensteine bereits recht groß sind, sollte man vor einem solchen Eigenexperiment auf jeden Fall erstmal vorsichtshalber seinen Arzt aufsuchen und die Steine mittels Ultraschall begutachten lassen.

Die Entfernung der Gallenblase als letzter Ausweg ...

Die Entfernung der Gallenblase kann in schwerwiegenden Fällen die letzte Rettung sein, bevor ein Durchbruch der Gallenblase in den Bauchraum oder Darm droht oder der Patient vor Schmerzen droht durchzudrehen.

Da wir dann jedoch keinen Reservebehälter mehr für die Galle haben, kann es in der Folge Probleme mit der Fettverdauung geben, weil möglicherweise nicht so flott genügend Galle von der Leber für die Fettresorption zur Verfügung gestellt werden kann.

Nach einer solchen Operation hilft also nur noch ein: sich fortan möglichst fettarm zu ernähren.

Mittel gegen Gallensteine (Choletithiasis)

Ackergauchheil
Ackergauchheil
Anagallis arvensis
Andorn
Andorn
Marrubium vulgare
Artischocke
Artischocke
Cynara scolymus
Eisenkraut
Eisenkraut
Verbena officinalis
Erdrauch
Erdrauch
Fumaria officinalis
Giftesche
Giftesche
Chionanthus virginicus
Hanfkraut
Hanfkraut
Bidens tripartita
Löwenzahn
Löwenzahn
Taraxacum officinale
Olive
Olive
Olea europaea
Pfefferminze
Pfefferminze
Mentha piperita
Radieschen
Radieschen
Raphanus sativus var. sativus
Rettich
Rettich
Raphanus sativus
Salbei
Salbei
Salvia officinalis
Tausendgüldenkraut
Tausendgüldenkraut
Centaurium erythraea
Wermut
Wermut
Artemisia absinthium
Ysop
Ysop
Hyssopus officinalis



Tonias Wunschliste

Tonias Wunschliste

Quellen und Weiterführende Literatur
» Naturheilkunde richtig anwenden
» Gesunde Ernährung
» Praxishandbuch Heilpflanzen
» Der Lebensmitteldoktor



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